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Redewendung – Abends die Bürgersteige hochklappen

Mittwoch und damit Halbzeit für diese Woche. Ich bin schon seit Stunden wach und merke jeden meiner Knochen.  Aber heute ist auch wieder der Tag mit einer Redewendung für euch. Und zwar „Abends werden die Bürgersteige hochgeklappt“. Das hat man immer für den Stadtteil gesagt, in dem ich aufgewachsen bin. Das man da um 20 Uhr die Bürgersteige hochklappt. Dann war Tote Hose und nichts war mehr los. Doch woher kommt den das und warum sagt man diese Redewendung. Könnt ihr das sagen, woher das kommt oder sagt ihr das auch mal?

„Na hier werden auch abends die Bürgersteige hochgeklappt“, das sagt man, wenn mal nichts los ist oder dass ein Dorf ist, wo am Abend alle zu Hause sind.

Redewendung – abends werden die Bürgersteige hochgeklappt

Abends werden die Bürgersteige hochgeklappt bedeutet, in einer Stadt/Dorf gibt es am abends keine Möglichkeit, etwas zu unternehmen. Die Geschäfte sind zu, es gibt keine Disco oder Kneipe und auch die Menschen auf der Straße sind nicht mehr da. Wenn dann niemand unterwegs ist, braucht man auch keine Bürgersteige. Tote Hose, Langweilig und meistens sagt die Oma auch wenn der Enkel kommt: “Hier kann man die Bürgersteige am Abend hochklappen“.

Eine kurze und knappe Erklärung heute. Vielleicht wird die nächste Redewendung wieder länger.

Redewendung- Blau machen

Guten Morgen ihr lieben,

wir hoffen ihr hattet ein schönes Wochenende? Wir haben einfach entspannt und uns von einer harten Woche erholt. Jetzt fängt die neue Woche an und wir hoffen das alle Gesund bleiben. Nun kommen wir etwas später mit einer neuen Redewendung für euch, aber ich hoffe das ihr nicht Böse werdet. Es gibt so viele Redewendungen, dass es nicht einfach ist sich zu entscheiden. Habt ihr eine Lieblings Redewendung, die ihr immer liebt?

Die Redewendung für diese Woche ist „Blau machen“ und ich finde das passt zu unterschiedlichen Sachen. Blaumachen von der Schule, weil man keine Lust hat, Blau machen von der Arbeit usw. So bringen wir das in Verbindung mit dieser Redewendung. Doch woher kommt dieses „Blau machen“ und warum wird das gesagt? Wir haben uns auf die Suche gemacht und erklären euch das heute mal.

Redewendung – Blau machen

Bedeutung: Schwänzen, ohne wichtigen und triftigen Grund nicht zur Arbeit oder Schule gehen oder dort erscheinen

Herkunft: Es wird abgeleitet vom Blauen Montag. Dieser bezeichnete früher die arbeitsfreien Montage der Handwerker. Ein Tag ganz ohne Arbeit. Das ist schon sehr lange her und war damals bei Färbern gebräuchlich. Die legten ihre Stoffe, die sie färben wollten, am Sonntag einen Färbertag einlegen, damit die Farbe in das Gewebe einwirken kann.

Montags wurde dann die Wolle, die man gefärbt hat aus dem Bad genommen und an der Luft zum Trocknen aufgehangen. Die besondere Farbe, die man genutzt hat, zeigte mit der Luft zusammen eine chemische Reaktion und wurde dann blau. Während die Wolle nun trocknete und blau wurde, hatten die Färbegesellen nichts zu tun, sie mussten ja warten bis die Wolle fertig war. Also konnten sie ganz in Ruhe „Blau machen“ und zwar die Wolle.

Hättet ihr das gedacht?

Redewendung – Auf Wolke 7 schweben

Guten Morgen zusammen,

auf Wolke 7 schweben, das tun viele und jeder kennt auch diese Redewendung. Doch was meint man damit und wann sagt man diese Redewendung? Weiß du das vielleicht? Aber mal anders, jeder wirkt schon einmal auf Wolke sieben geschwebt sein, aus welchem Glücksmoment auch immer. Aber warum wird das gesagt und was meint man damit? Wisst ihr das oder habt ihr euch keine Gedanken gemacht? Wir haben uns auf die Suche gemacht und haben dazu folgendes gefunden.

Redewendung – auf Wolke 7 Schweben

Bedeutung kann sein verliebt sein, freudig, naiv, glücklich, voller Freude und Hochstimmung

„Ich bin gerade auf Wolke 7“ verliebt oder eben „wir schweben immer noch auf Wolke 7“ Es kann aber auch sein das jemand eine CD gekauft hat, die er schon lange haben wollte und daher vor Glück auf Wolke 7 schwebt.  Es gibt aber auch Sachen, die einen emporheben und man dann Happy ist. Es gibt viele Möglichkeiten ob gut oder auch nicht gut. Man verbindet damit Freude, glück, Happy sein.

Diese Redensart ist im 20. Jahrhundert entstanden aus dem Ausdruck „siebter Himmel“. Die Zahl 7 findet man schon in der Lehre von Aristoteles, der den Himmel in sieben Sphären einteilte. In diesen Sphären und Sterne, wobei hinter der siebten Sphäre – dem Saturn. die Welt des Unbekannten beginnt, Sowas ähnliches gibt es auch im jüdischen Talmud (wurde auch im Koran übernommen).Demnach ist der Siebte Himmel der oberstem in den Gott und die Engel wohnen und diese ist somit die des höchsten Glücks. Die Verbindung Verbindung zum Gefühl der Freude mit dem Himmelsphären findet sich auch in der Bibel.

„Ward derselbe entzückt bis in den dritten Himmel“

Ich kenne einen Menschen, der mit Christus verbunden ist. Er wurde vor 14 Jahren zum dritten Himmel entrückt – ob im Körper oder außerhalb des Körpers, weiß ich nicht, Gott weiß es. 2.Korinther 12:2