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Redewendung – Jemanden auf den Keks gehen

Guten Abend ihr lieben,

es ist wieder soweit, eine neue Redewendung für euch. Diese kennen bestimmt alle. „Jemanden auf den Keks gehen“. Wie schnell sagt man mal, geh mir nicht auf den Keks, oder Du gehst mir auf den Keks. Diese Redewendung ist nicht mal Böse gemeint und doch schnell gesagt. Wisst ihr nun aber woher diese Redewendung kommt und warum gerade der Keks da mit betroffen ist? Wenn nicht dann solltet ihr unbedingt weiter Lesen.

Damit wünschen wir euch eine schöne neue Woche und passt auf euch auf.

Redewendung -“Jemandem auf den Keks gehen”

Was bedeutet der Ausdruck und wie benutzt man ihn? Ob ihr’s glaubt oder nicht, aber diese Redewendung hat absolut gar nichts mit Keksen zu tun (was sehr schade ist). Damit drückt man nämlich aus, dass einem jemand auf die Nerven geht. Am häufigsten hört man wohl jemanden brüllen: “Du gehst mir auf den Keks!” – das bedeutet, dass derjenige genervt von seinem Gegenüber ist, oder die Nase voll von ihm oder ihr hat. Meisten kommt dieser Satz bei Streitigkeiten auf.

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Redewendung – Auf der Leitung stehen

Ihr Lieben,

wir haben wieder eine Redewendung für euch. Dieses Mal geht es um die Redewendung „Auf der Leitung stehen“. Doch woher kommt die Redewendung und was ist damit gemeint? Wisst ihr das? Oft sagt man ja auch „Du stehst heute auf der Leitung“. Doch nun kommt die Erklärung, was damit gemeint ist.

Redewendung – Auf der Leitung stehen, woher kommt das

Wenn jemand sehr lange braucht, um etwas zu begreifen, dann steht er redensartlich „auf der Leitung“. Wie diese deutsche Redensart entstand, erzählen wir euch hier Zwei Klassen Kameraden Michael und Thomas unterhalten sich über eine komplizierte Formel vom Chemie Unterricht in der Pause, da sagt Thomas ich habe dir mehrere male versucht die Formel zu erklären warum kapierst du das nicht. Michael entschuldigt sich und legt verwirrt seine Stirn in Falten und sagt aus Verzweiflung zu Thomas Hä ? was ich kapier es einfach nicht ! Ich stehe wohl auf der Leitung …“ So entstand die Redensart „Auf der Leitung stehen“ Wenn jemand Sprichwörtlich auf der Leitung steht, dann begreift diese Person den einen Sachverhalt nur äußerst schwer oder gar nicht. Die Redewendung stammt aus einer Zeit, als die Telefontechnik noch in den Kinderschuhen steckte. In den Anfangszeiten war die Qualität der Übertragung äußerst schlecht – je weiter weg Anrufer und Empfänger sich voneinander befanden, desto schlechter war die Verbindung in der Leitung.

Wenn das Gespräch während eines Telefonats abbrach oder der Gesprächspartner nur schwer zu verstehen war, herrschte in den Köpfen damals die (falsche) Vorstellung, irgendwo würde jemand auf der Telefonleitung stehen und damit das Signal verschlechtern Viele Menschen stellten sich damals vor, dass Nachrichten und Gesprächsfetzen durch die Leitung fließen würden wie Wasser durch ein Wasserrohr. Stünde nun jemand auf der Telefonleitung, verenge er damit also die Bahn und die Verbindung würde schlecht, so die Vorstellung in den Köpfen der Menschen. Durch so ein Gedankengut entwickelte sich mit der Zeit die Redensart „ich stehe auf der Leitung“, wenn jemand vorrübergehend Probleme mit dem Verstehen hatte – ohne jedoch ein schlechtes Licht auf die allgemeine geistige Fähigkeit zu werfen. Die Redewendung hat sich bis heute in unserem Wortschatz gehalten, und ist zum Sprichwort geworden. Übrigens: Es entwickelten sich Deutsche Redewendungen mit einer ganz ähnlichen Bedeutung mit demselben Beispiel „ein Brett vor dem Kopf haben“ oder „nur Bahnhof verstehen“ Es kommt immer auf die Situation an und ob man mit der Konzentration voll da ist etwas gleich zu verstehen zb. durch den Alltag abgelenkt zu sein und später das Verständnis hat es zu Kapieren.

Wusstet ihr das? Wünschen euch einen schönen Start in die neue Woche!

Redewendung – Den Braten riechen

Hey zusammen,

könnt ihr den Braten riechen? Das ist die neue Redewendung, die wir für euch haben.  §Den Braten riechen“ diesen Satz kennen viele und gerade Eltern wissen schon genau, wenn die Kinder kommen und was wollen. Dann sagt man ja auch oft mal „Ich kann den Braten schon riechen“. Diesen Satz sagt man dann auch wenn das Kind oder jemand anderes auf einmal freundlich ist und nur was möchte. Dann kann man das vorhersehen oder riechen.

Doch woher kommt diese Redewendung und was ist damit gemeint?

Redewendung – Den Braten riechen

Die Bedeutung liegt Gefahr oder einen Gewinn wittern. Etwas vorher merken, einen Trend rechtzeitig mitbekommen oder einen Verdacht haben.

Beispiel: Der Enkeltrick, dieser Fliegt beim Senior auf, weil er den Braten riechen tut und weiß, dass die das drauf anlegen. Er kann aber weise und richtig Handeln. So kann man schnell das schlimmere Verhindern, weil er früh genug den Braten gerochen hat.

Diese Redewendung kommt schon aus der Antike, auch Martin Luther hat diese Form mehrfach gebraucht beim Kurfürsten zu Sachen 1545. Es ist damals eine Sinnesmetapher gewesen, später verschiedene Anekdoten die einen Anlass gaben. Aber auch die negative Bedeutung war damit gemeint. Damals wurde das damit in Verbindung gebracht das man den fertigen Braten nicht mehr ansieht von welchem Tier er stammt, aber der Geruchssinn hier noch zu differenzieren vermag.

Wusstet ihr das mit dieser Redewendung?

Damit wünschen wir euch eine schöne neue Woche und passt auf euch auf!