Dackys Lebensgeschichte 5. Teil

Danto Fressnapf Gusseisen Gestell Dacky

Auch wenn mir das Schreiben schwerfällt und ich mit den Tränen kämpfen muss. Erinnerungen an Dacky tun immer noch weh und er fehlt mir sehr. Doch möchte ich seine Lebensgeschichte weiter Schreiben. Mein geliebter Dacky, ich vermisst Dich. Du fehlst mir jeden Tag und es wird schlimmer. Ich hoffe, es geht Dir im Hundehimmel gut und Du kannst dort oben Spielen und Toben.

Ich lebe mit Dacky zusammen. Wir sind recht viel unterwegs, fahren alle 2 Tage zu meiner Oma quer durch Kiel. Im Sommer nicht immer sehr angenehm, aber Dacky freut sich auch immer. Er liebte meine Oma und hat auch immer dort ein 2. Zuhause gehabt. Er hat dort auch immer leckere Sachen bekommen, wenn wir im Garten waren durfte, er immer rum laufen. Er wusste auch immer, wann es auf den Weg zu Oma war und wann wir nach Hause gefahren sind. Ab und zu sind wir auch mit dem kleinen Schiff auf die andere Seite gefahren, für Dacky war das kein Problem. Er mochte Auto, Bus und Schiff fahren und hatte nie damit Probleme.

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Alleine bleiben war eigentlich nie ein Problem

Es war einige Zeit sehr schwer, Dacky alleine zu lassen. Nicht wenn ich weggegangen bin, sondern wenn ich mit meinem damaligen Freund und den Kindern zusammengehen wollten. Dacky fing an zu weinen und das konnte ich nicht hören. Wir haben verschiedene Sachen ausprobiert, nichts war auf Dauer. Irgendwann war das Problem dann aber auch wieder verschwunden und länger als 4 Stunden habe ich Dacky auch nie alleine gelassen. Dann sofort mit ihm raus, wenn ich Heim gekommen bin und es gab dann auch was Leckeres. Verabschieden habe ich nie gemacht, ich habe mich fertiggemacht und bin dann los. Heimkommen war dann schon anders, ich war immer glücklich, wenn ich Heim gekommen bin, habe Dacky geknuddelt und er wusste dann auch, dass ich die Leine nehme und es raus geht. Dann wurde getobt, sind eine Runde gelaufen, und jedes Mal wenn Dacky gefetzt ist, war das für mich toll mit anzusehen. Solche kleinen Sachen haben mich immer erfreut, und auch wenn ich k. o. war, das hat mich immer munter gemacht.

Die Leidensgeschichte fand endlich ein Ende

Dann musste mein damaliger Freund zum Arzt für eine Magenspiegelung. Da der Arzt an einen Park war, bin ich mit Dacky mit. Hätte ich gewusst das wir 5 Stunden dort laufen müssen, wären wir zu Hause geblieben. Wir sind Runde um runde gelaufen, das Wetter war feucht und kalt. Irgendwann kam er zurück und wir sind nach Hause gefahren. So Müde wie wir waren haben wir uns etwas hingelegt, und als wir nach 2 Stunden aufgestanden sind, merkte ich das irgendwas nicht stimmt mit Dacky. Er wollte nicht laufen, machte einen Katzenbuckel und hatte Schmerzen. Also gleich zum Tierarzt und es war der Rücken. Es war wohl zu viel im Park und nun hat er was gespritzt bekommen und Medikamente, die mit nach Hause kam. Ab dann fing ein Leidensweg an. Es wurde nicht besser, es war der Rücken und Bandscheibe. Wir haben in 4 Wochen, fast jeden Tag einen anderen Tierarzt kennengelernt. Meistens war das zum Abend, wenn es so schlimm wurde, das Dacky nicht mehr gehen, konnte.

Höhepunkt war dann an einen Freitag, Dacky ging es wieder schlechter und ich rief den Nottierarzt an. Bis der mal ans Telefon ging und mir zuhörte, sagte er nur „Geben sie ihn eine Aspirin“, „mehr kann man nicht machen“ und legte einfach auf. Danach war der nicht mehr zu erreichen. Ich war am Heulen, wütend und habe dann das Telefonbuch genommen und angefangen Tierärzte anzurufen. Ich erreichte dann eine Tierärztin, die mir zuhörte und sagte „Kommen Sie bitte vorbei.“. Das, obwohl Sie keinen Notdienst hatte. Also Taxi gerufen, den Fahrer kannten wir schon, der dann auch ohne was zu berechnen vor dem Tierarzt auf uns wartet, sind wir hin. Die Tierärztin hatte ihre Praxis im eigenen Haus, wartete schon auf uns. Sie hörte sich alles an, untersuchte Dacky und schaute sich auch an wie er versucht zu laufen.

Sie gab dem Hund eine Spritze, gab und was mit und erklärte uns, worauf wir achten sollten. Wir haben dann noch Grünlippmuscheln mitgenommen, was ich bis dahin nicht kannte. Zusammen haben wir dann auch noch homöopathisch was zusammengestellt. Ich hatte ein gutes Gefühl, fühlte mich verstanden und gut aufgehoben. Dann die kosten, ich bin fast umgefallen. Für die Behandlung, Medikamente und das am Spätabend wollte Sie nur 25€ haben. Für die Muscheln 45€. Ab dem Tag wurde es mir Dacky langsam besser.

Ich führte Buch für die Medikamente, was er wann bekommen hat und wie es ihn geht. Es dauerte zwar noch etliche Tage, bis Dacky wieder besser laufen konnte, aber es ging endlich bergauf. Ich habe dann noch verschiedene Mittel bestellt, damit man auch die Knochen und den Knochenhaushalt aufbauen konnte. Und seit dem hatte Dacky nur 2 kleine Rückfälle, die aber nur klein und schnell wieder verschwanden. Bei der Tierärztin sind wir heute immer noch. Egal ob Tag oder Nacht, sie ist, immer zu erreichen.

Erfahrungen mit Homöopathie und die ganzen Tierarztkosten bei Dacky

Ich habe durch meine Tierärztin sehr gute Erfahrungen mit anderen Heilmethoden gemacht. Aber auch, dass man auch die Tierärzte hinzuziehen sollte, wenn es nicht anders geht. Für Dacky haben wir so einen guten Weg gefunden, es ging ihn richtig gut mit der Behandlung. Auch bei Regen und Kälte gab es nie einen Rückfall, auch die Arthrose hatten wir so gut im Griff, das Dacky nie Schmerzen hatte.

Was aber sehr wehgetan hat, ich aber immer wieder machen würde, die Kosten für die ganzen Tierarzt Besuche. Für über 8 Wochen Behandlung bei Dacky, mit Tierarzt, Medikamente und Taxi habe ich über 4.000 € ausgegeben. Es war hart, wie gut das meine Familie und Freunde geholfen haben. Aber das zeigt einen auch, das immer, was kommen kann und man damit rechnen muss, das man mehr Geld ausgeben muss. Wer sich für ein Tier entscheidet, muss damit rechnen und sollte es auch. Wer das nicht möchte, sollte sich kein Tier holen.

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