Lebensgeschichte Dacky 4. Teil Silvester

Lebensgeschichte Dacky Silvester

Der zweite Hund, ich habe mir den sehr gewünscht und dann war der kleine Silvester da. Es war eine schöne Zeit, aber ich gebe es zu auch eine schwere Zeit. Der Kleine hat sich gut eingelebt, mit Dacky wurde das immer besser und doch waren auch Zweifel da. Die ersten Wochen hatte ich immer Angst, dass ich das nicht schaffe mit beiden Hunden. Ich war viel unterwegs, wir sind viel mit anderen Hunden unterwegs gewesen und doch war auch nach Wochen keine so gute und feste Bindung. Silvester hörte, aber hat natürlich in seiner jungen Zeit auch viel Mist gebaut. Vor allem war es so, man konnte viel raus gehen, Spielen und üben, er war einfach nicht Müde zu bekommen. Wir haben vieles probiert und er war auch ein Hund, der die Chance nutzte, wenn die Leine mal ab war, dass er wegläuft. Warum kann ich nicht sagen. Es war auch so schlimm, dass er, wenn die Wohnungstür aufging, das er raus rannte. Bis dahin hatten wir immer Glück, das unten die Tür zu war oder er nur in den Hof konnte. Doch einmal kam das Unglück, es klingelte, ich machte auf und schwupp war Silvester draußen. Und die Tür zur Straße war auf. Ich hinterher und hatte Panik. Ich fand Silvester, er wurde vom Auto angefahren und lag auf der Seite. Kreislauf war durcheinander und das eine Bein stand etwas ab.

Lebensgeschichte Silvester und Dacky spielen

Auf die schnelle zum Tierarzt mit Silvester

Schnell Taxi gerufen und ab zum nächsten Tierarzt. Diese hatte kein Röntgen Gerät und wir sind in die Tierklinik. Nie wieder, die wollten auf der Stelle fast 600€ haben und so schnell ging das nicht. Wir sind dann zum alten Tierarzt gefahren, dort wurde Silvester geröntgt und raus gekommen ist, das das Hinterbein gebrochen ist. Also Termin gemacht für den Tag drauf für die Operation. Solange stillhalten und nur kurz raus fürs Geschäft machen. Freitag und 14 Uhr haben wir Silvester hingebracht zum Tierarzt. Kurz gesprochen und dann war die Narkose schon gelegt. Wir sind dann zu meiner Oma gefahren, sollten am Abend ihn abholen. Ich war etwas aufgeregt und fieberte natürlich dem Abend entgegen.Wir sind dann hingefahren, standen am Tresen und der Tierarzt kam und sagte „Hat Ihnen jemand nicht was ausgerichtet? Wir haben angerufen“. Nein nichts und dann gingen wir ins hintere Sprechzimmer und der Tierarzt sagte „Es tut mir leid, Silvester hatte in der Operation einen Kreislaufzusammenbruch und ist verstorben“. Ich wusste nicht, was ich denken oder sagen sollte, habe mich verabschiedet vom Hund und war irgendwann zu Hause.  Es dauerte Wochen, der Schlag war zu schlimm und auch Dacky hatte getrauert und man sah ihn an, dass er Grauer geworden ist.

Trauer, Wut und Verzweiflung

Ohne Dacky wäre es noch schlimmer gewesen. Wir waren von da an nur zu zweit unterwegs und haben natürlich noch die anderen Hunde getroffen. Doch Silvester fehlte und es war einfach still und ruhiger. Ich war wütend auf mich, dass ich ihn nicht festhalten konnte, bevor er raus gerannt ist. War verzweifelt und sehr wütend auf den Autofahrer, der meinen Silvester angefahren hat und dann einfach weggefahren ist. Ich frage mich dass immer noch, wie jemand einfach wegfahren kann und das Tier verletzt liegen lässt. Für mich ist das Verhalten nicht zu verstehen.

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