Redewendung – Tacheles reden

Guten Morgen zusammen,

die Redewendung, die wir für euch rausgesucht haben, passt aktuell zu einigen. Wir sind draufgekommen, weil wir mit jemanden Tacheles geredet haben, der eine Freundin nur verarscht hat. Und da muss man einfach mal Tacheles reden. Ich denke, dass ihr diese Redewendung auch schon kennt und bestimmt mal gesagt hat. Oft sagen das auch Eltern zu ihren Kindern.

Tacheles Reden – Redewendung woher kommt die und was ist damit gemeint? Wisst ihr das eigentlich oder habt ihr euch da keine Gedanken zu gemacht? Wir haben geforscht und möchten euch heute damit gerne etwas aufklären.

Redewendung – Tacheles Reden

Tacheles, das Wort wir umgangssprachlich als Ausdruck von Tacheles reden genutzt. Das bedeutet das offen und einfach ohne Rücksicht seine Meinung geäußert wird oder man eine Sachlage darlegen. Viele kennen das auch als „Mal Klartext reden“.

Tacheles stammt aus dem jiddischen und bedeutet umgesetzt „Zweck“ oder „Ziel“. Daraus lässt sich aber auch die Bedeutung „zweckmäßiges Reden“ ableiten und das hat doch einiges an Bedeutungen, je nachdem wer das zu einen sagt.

„Der Vater nimmt sich sein Kind zur Brust und redet Tacheles,,,,,,“ Denke das es fast jedes Kind kennt und schon einmal erlebt hat. Oder wenn der Chef oder Lehrer mal Tacheles redet mit einen.

Und was sagt ihr zu der ganzen Sache und dieser Redewendung? Damit wünschen wir euch eine schöne neue Woche!

Redewendung – einen Zahn zulegen

Ihr lieben,

etwas später als gewohnt kommt eine neue Redewendung. Leider war ich Gesundheitlich nicht so in der Lage zu Tippen durch eine Sehnenscheidenentzündung. Aber nun geht es langsam wieder mit einer Hand und ich habe mir dafür eine schöne Redewendung rausgesucht für euch. „Einen Zahn zulegen“ kennen bestimmt einige von euch. Vielleicht auch mal in der Schule, Ausbildung oder auf der Arbeit gehört. Doch woher kommt die Redewendung und was ist damit gemeint? Habt ihr diese Redewendung selbst schon mal gehört oder gesagt? Viel Spaß beim Lesen und dann einen schönen warmen Tag.

Redewendung – einen Zahn zulegen

Diese Redewendung kommt aus dem Mittelalter, als es dort entstanden ist. Früher kochte man in einen großen Topf, der über dem offenen Feuer gehangen wurde. Von der Decke hingen viele Streifen aus Metall mit Zacken, wie ein Säge Kamm. Das nannte man damals „Kräul“, an denen der Topf angehangen wurde. Die Höhe konnte man einstellen und damit dann die -temperatur regeln die im Topf gewünscht wurde. Wurde nun den Topftiefer gelegt und näher am Feuer, legt man einen Zahn zu, kocht das Essen im Topf schneller. Einen Zahn zulegen oder auch Zacken zulegen, wird immer noch benutzt, wenn etwas schneller gehen soll und muss.

In der heutigen Zeit sagt man aber auch mal zur Technik einen Zahn zulegen. Damit sagt man das auch wenn eine Maschine oder Motor mal schneller arbeiten soll, oder es einen zu langsam vorkommt.

Was sagt ihr zu der Redewendung? Kanntet ihr diese schon?

Redewendung – Ach du grüne Neune

Ihr lieben,

heute kommt wieder eine Redewendung. Leider haben wir es nicht geschafft in der letzten Woche aus Gesundheitlichen Gründen. Dafür aber heute und ich hoffe ihr seit wieder mit dabei beim Lesen. Redewendungen sind ja was großartiges und jeder sagt auch mal eine zu einer Bestimmten Situation. Oder aber auch mal so, ohne dass wir das genau merken. Und jede Woche stellen wir euch eines vor. Kennt ihr die Redewengung?

Redewendung Ach du grüne Neune

Woher kommt den eigentlich der Ausruf „Ach du grüne neune?“. Wisst ihr das? Man sagt es doch mal, gerade wenn irgendwas passiert ist. Nun erklären wir euch mal woher diese Redewendung kommt und was damit gemeint ist.

„Ach du grüne Neune“ haben unsere Großeltern immer gesagt und das war ein Spruch, der in dieser Generation gerne genutzt wurde. Die jüngeren nutzen das nicht mehr so oft, ich zwar noch. Aber es gerät in Vergessenheit. Man ruft aber noch „Ach du meine Güte“ ist auch eine Aussprache, die man sagt.

Der Ausdruck kommt aus einem Berliner Tanzlokal „Conventgarten“, dass im 19. Jahrhundert sehr bekannt war. Auch wenn es in der Blumenstraße Nr.9 lag, befand sich der Haupteingang im „grünen Weg“. Aus dem Grunde wurde das Lokal, das ein wenig in Verruf geraten ist, von den Leuten umgetauft in „Grüne Neune“.

Jedoch gibt es auch Kritiker, die der Meinungen sind, dass es ein Ausruf „du grüne Neune“ schon vor dem Tanzlokal gab. Man vermutet das diese Redewendung in Wahrheit vom Jahrmarkt kommt, auf denen mit Spielkarten die Zukunft gelesen wurde. In deutschen Spielkarten heißt die „Pik Neun“ nämlich „Grün Neun“ und die unheilvolle Karte bedeutet nichts Gutes. Dafür spricht auch die Erklärung, dass man früher „du kriegst die grünen Neune“ als Ausruf des Erschreckens.