Redewendung – Auf keinen grünen Zweig kommen

Liebe Leser,

es kommt heute wieder eine neue Redewendung und zwar „Auf keinen grünen Zweig kommen“.  Kennt bestimmt auch jeder und man sagt das ja nicht einfach so. Sondern meistens, wenn es Probleme gibt und man dann das sagt, ob man immer das richtige meint, das sei dahingestellt aber wir gehen dieser Redewendung nun auf dem Grund. Freuen uns natürlich weiter auf Nachrichten und Ideen für eine Redewendungen, die wir uns vornehmen sollen.

Doch woher kommt die Redewendung Auf keinen grünen Zweig kommen und was steckt dahinter? Wir sind dem auf dem Grund gegangen und Erklären euch den Hintergrund. Viel Spaß beim Lesen und vielleicht wusstet ihr den Hintergrund zur Redewendung noch nicht.

Bedeutung von Auf keinen grünen Zweig kommen

Nichts erreichen oder keinen Erfolg haben. Man kann es aber auch deuten, wenn jemand mit jemand anderen nicht einig werden kann, ähnlich wie auch „Nicht auf einen Nenner kommen“.  Häufig bringt man mit dieser Redewendung auch zum Ausdruck, dass jemand es im Leben generell zu nichts bringt. Im deutschen Volksglauben ist ein grüner Zweig ein Symbol von Fruchtbarkeit und ein immergrüner Zweig damit etwas Besonderes.

Die Herkunft von Auf keinen grünen Zweig kommen

Diese Redewendung stammt aus dem Mittelalter. Man sagte, jemand, der Grund erworben hatte, bekam dazu einen, in einen Klumpe Erde des Grundstückes gepflanzten, grünen Zweig als Symbol. Also im Umkehrschluss also ist jemand, dem es nicht gelungen war, einen grünen Zweig zu bekommen, jemand, dem es nicht gelungen war, eigenen Grund und Boden zu besitzen. Damit also ein Nutzloser zu sein. Wer also Arm war, sich ein Haus oder Grundstück zu kauen, kam so nie Auf keinen grünen Zweig kommen und somit auch nicht an einen guten Geist kommen, der einem Glück und Erfolg bringen konnte.

Was sagt ihr zu dieser Redewendung und

Wir lieben es zu forschen und so selbst mehr zu erfahren. Man wendet die Redewendung dann anders an, als vorher und findet so noch mehr Redewendungen, die man nicht kannte. Wir freuen uns auf eure Meinungen dazu. Wünschen euch eine schöne Woche bis zur nächsten Redewendung.

Redewengund- durch die Blume sagen

Liebe Leser,

neue Woche, neue Redewendung und Erklärung für euch. Es macht Spaß euch jede Woche eine zu zeigen und zu erklären, was dahintersteckt. Redewendungen gibt es ja so viele. Doch was genau dahinter steckt die Bedeutung und wie diese entstanden sind das weiß man nicht immer. Wissenschaftlicher Begriff für eine Redewendung ist Phraseologismus oder auch Idiom genannt. Redewendungen stehen aufgrund der Gesamtbedeutung in fester Wortverbindung zueinander, sind aber nicht an eine feste Satzform gebunden. Ein besonderer Fall der Kollokation, ein linguistisches Phänomen und ein Übergriff dafür. Das passiert, wenn Worte häufig zusammen mit bestimmten anderen Worten vorkommen. Ein Ziel erreichen- setzen- verfolgen ist ein Beispiel dafür. Für Redewendungen sind die Worte aber festgelegt.

Jedoch denke viele das Sprichwort und Redewendung das gleiche bedeutet. Aber das ist falsch, es unterscheiden sich maßgeblich im Sprachgebrauch. Redewendungen können flexibler genutzt werden als Sprichwörter. Sprichwörter sind auf feste Satzformen angewiesen, kann man nicht teilen oder in einer anderen Wortfolge sprechen. Redewendungen kann man aber unterschiedlich verwenden.

Diese Woche ist die Redewendung „Etwas durch die Blume sagen“. Das kennen viele und sagen das auch. Doch woher kommt diese Redewendung und was meinen die damit?

Redewendung etwas durch die Blume sagen

Bedeutung: Etwas nur andeuten damit, indirekt meinen, oder einfach nur ansprechen oder kryptisch ausdrücken. Aber auch vorsichtig jemand was sagen, nett umschreiben ohne da man unfreundlich wird. Freundliches Ausdrücken von Kritik, was anspielen ohne jemand zu Verletzen.

Herkunft: Im Barock war e immer ungeschickt und nicht angebracht direkt sich offen einer Dame seines Herzens anzunähern oder direkt zu Baggern. Das war nie gerne gesehen und aus dem Grunde gab es dann den Zweck mit dem Sofa mit 2 Sitzflächen. Das sind Sofas wo man Rücken an Rücken sitzt. So konnte jeder ungestört sich unterhalten, ohne dass es zu Körperkontakt kommt. Gerade mit Damen sich unterhalten war so einfach, dass auch die Anstandsdame nichts sagen konnte. Auf der Rückenlehne standen Blumen, daher dann das Tuscheln „durch die Blume“ reden.

Wie ihr seht, hat auch diese Redensart eine Bedeutung woher die kommt. Und auch heute können Blumen noch was ausdrücken und man kann damit was sagen. Aber was sagt ihr zu der Redensart? Habt ihr gewusst woher das „durch die Blumen reden“ kommt?

Wir wünschen euch eine schöne Woche bis zur nächsten Redewendung. Liebe Grüße von uns beiden.

Sprichwort – Schmetterlinge im Bauch

Liebe Leser,

es ist wieder soweit. Eine weitere Redewendung haben wir für euch. Diese kennt eigentlich jeder und viele haben die schon einmal gesagt. Doch wissen wir, warum es „Schmetterlinge im Bauch“ heißt. Was ist damit gemeint und was bedeutet es wirklich.

Schmetterlinge im Bauch – bedeutet glücklich sein, aufgeregt und verliebt sein. Aber auch sich leicht fühlen und ein flatteriges Gefühl im Bauch haben. Verliebt sein.

„Eine Urlaubsliebe hat alles was dazugehört, Schmetterlinge im Bauch. Feuchte Hände, zittrige Knie, kein Hunger und der erste Kuss.“

Herkunft von der Redewendung

Die amerikanische Schriftstellerin Florence Converse hat das im Buch „House of Prayer“ die Worte „Butterflies in the stomach“ übersetzt Schmetterlinge im Magen genutzt.  Diese Redewendung erfreut sich großer Beliebtheit und hat sich dann bis Mitte der 20. Jahrhunderts verbreitet bis er in Deutschland angekommen ist. Seit dem sagen Verliebte immer „Schmetterlinge im Bauch“.

Umgangssprachlich sagt man auch: “Das Kribbeln im Bauch ist nur eines von den körperlichen und psychischen Symptomen, die man erlebt, wenn man Verliebt ist.

Wie entsteht aber das Gefühl?

Verliebt man sich, befindet sich der Körper auf Grund der Biochemie in eine Art Ausnahmezustand. In dieser Phase des verliebt seins, setzen die Nervenzellen in den Arealen im Gehirn, die für Emotionen und Gefühle zuständig sind, eine Vielzahl an chemischen Botenstoffen frei. Sogenannte Endorphine. Diese Glückshorne laufen dann die Nervenbahnen am Magenraum entlang und lösen das Kribbeln im Bauch aus.

Oft ist nach ein paar Monaten das Gefühl verschwunden und der Alltag kommt wieder. Aber das muss nicht sein, es kann auch das schöne Gefühl bleiben. Die Vertrautheit, Verbundenheit und die liebe zueinander. Sorge dafür das die Liebe und das Gefühl immer aktuell bleiben. Kleine Aufmerksamkeiten und Beachtung sind wichtig. Höre zu und habe Zeit für deinen Partner.

„Ein Kribbeln im Bauch,

das Herz klopft wie verrückt,

das muss Liebe sein,

denkt mancher entzückt!“

Wusstet ihr woher die Redewendung kommt? Ich hoffe wir konnten euch das etwas erklären und freuen uns schon auf die nächste Redewendung. Bis dahin bleibt gesund und ein schönes Wochenende!