Redewendung – Ach du grüne Neune

Ihr lieben,

heute kommt wieder eine Redewendung. Leider haben wir es nicht geschafft in der letzten Woche aus Gesundheitlichen Gründen. Dafür aber heute und ich hoffe ihr seit wieder mit dabei beim Lesen. Redewendungen sind ja was großartiges und jeder sagt auch mal eine zu einer Bestimmten Situation. Oder aber auch mal so, ohne dass wir das genau merken. Und jede Woche stellen wir euch eines vor. Kennt ihr die Redewengung?

Redewendung Ach du grüne Neune

Woher kommt den eigentlich der Ausruf „Ach du grüne neune?“. Wisst ihr das? Man sagt es doch mal, gerade wenn irgendwas passiert ist. Nun erklären wir euch mal woher diese Redewendung kommt und was damit gemeint ist.

„Ach du grüne Neune“ haben unsere Großeltern immer gesagt und das war ein Spruch, der in dieser Generation gerne genutzt wurde. Die jüngeren nutzen das nicht mehr so oft, ich zwar noch. Aber es gerät in Vergessenheit. Man ruft aber noch „Ach du meine Güte“ ist auch eine Aussprache, die man sagt.

Der Ausdruck kommt aus einem Berliner Tanzlokal „Conventgarten“, dass im 19. Jahrhundert sehr bekannt war. Auch wenn es in der Blumenstraße Nr.9 lag, befand sich der Haupteingang im „grünen Weg“. Aus dem Grunde wurde das Lokal, das ein wenig in Verruf geraten ist, von den Leuten umgetauft in „Grüne Neune“.

Jedoch gibt es auch Kritiker, die der Meinungen sind, dass es ein Ausruf „du grüne Neune“ schon vor dem Tanzlokal gab. Man vermutet das diese Redewendung in Wahrheit vom Jahrmarkt kommt, auf denen mit Spielkarten die Zukunft gelesen wurde. In deutschen Spielkarten heißt die „Pik Neun“ nämlich „Grün Neun“ und die unheilvolle Karte bedeutet nichts Gutes. Dafür spricht auch die Erklärung, dass man früher „du kriegst die grünen Neune“ als Ausruf des Erschreckens.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.