Redewendungen

Redewendung – Alles für die Katz

Hallo ihr lieben,
es ist wieder so weit eine neue Redewendung für euch. Wir sind ja immer am überlegen, welche wir nehmen können. Es gibt ja so viele davon, dass es nie so einfach ist. Diese Woche kommt „Alles für die Katz“. Woher dieser kommt und was damit gemeint ist, erklären wir euch nun.

Viel Spaß beim Lesen und bleibt bitte alle gesund!

Redewendung – alles für die Katz

Alles für die Katz: Wenn man das hört, fragt man sich was ist damit gemeint und woher kommt das? Wir greifen auf eine beispielhafte Geschichte zurück, die uns das am besten verständlich macht was wirklich gemeint ist. Eine Mutter und ihr 6-Jähriger Sohn sind zu Hause, den Jungen ist es nach spielen und er möchte etwas nach draußen zu seinen Freunden doch es Regnet, der Sohn möchte trotz des Regens nach draußen zog sich Gummistiefel an und eine Regenjacke das er nicht nass wird.

Die Mutter sagte sich so lange der Junge draußen ist kann ich meine Hausarbeit erledigen und fing mit dem Bad an, als es an der Tür klingelte. Es war ihr Sohn der schnell reingelaufen kam und gleich zur Toilette rante, ohne zu schauen, das seine Mutter das Bad wischte. Als er fertig war rante er wieder nach draußen und hinterließ Fußabdrücke von seinen Gummistiefeln die Mutter ärgerte. „Gerade hab ich hier frisch geputzt! Jetzt läuft er einfach mit den schmutzigen Gummistiefeln drüber und alles war für die Katz!“ So oder so ähnlich habt ihr sicher schon mal einen Spruch von eurer Mutter gehört. Unwillkürlich fragt man sich, was hat denn ein niedliches kleines Flauschekätzchen damit zu tun, wenn eine Arbeit umsonst verrichtet wurde?

„Umsonst“ – das ist das Stichwort für eine kleine Geschichte von Burkard Waldis, einem Fabel-erzählen. Sie heißt „Der Schmied und die Katze“. Der Schmid und seine Katze. Es war einmal ein Schmied, der hat ganz gute Arbeit geleistet und ließ sich von seinen Kunden immer das dafür bezahlen, was denen die Arbeit wert gewesen war. Die Kunden wiederum fanden das ganz praktisch, sie wollten nämlich eigentlich am liebsten gar nichts bezahlen. Also sagten sie einfach immer nur „danke“, wenn sie beim Schmied waren. Der blieb unbezahlt und wurde zunehmend griesgrämig, weil er immer umsonst arbeiten musste. Er nahm eine dicke alte Katze und band sie in seiner Werkstatt an. Und jedes Mal, wenn ihn ein Kunde mit einem „Danke“ abspeiste, sagte er zur Katze: „Katz, das gebe ich dir.“

Das Dumme für die Katze war, dass sie von den leeren Worten nicht leben konnte und deswegen verhungern musste. Seitdem heißt es, wenn eine Arbeit umsonst war: „Das war alles für die Katz.“

Das sind wir Niko 49 Jahre und ich Julia 45 Jahre aus Hannover. Der Liebe wegen bin ich von Kiel nach Hannover gezogen wo ich 2019 meinen Mann das Ja Wort gegeben habe. Neben uns gibt es noch 3 Katzen, Columbus, Lili und Krümmel. 2 Kinder und 2 Enkelkinder. Wir sind Lebenslustig und haben immer ein offenes Ohr und lieben das Leben. Für das Glückliche Leben muss nichts perfekt sein.

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