Redewendungen

Redewendung – Am längeren Hebel sitzen

Ihr lieben,

ich hoffe es geht euch gut. Aktuell ist es nicht einfach, vor allem wenn man Zuhause bleiben muss.  Aber haltet euch an die Regelt und genießt das Leben so gut es geht. Wir haben wieder eine Redewendung für euch. Kennt ihr die oder schon mal drüber nachgedacht?

Redewendung – Am längeren Hebel sitzen

Mit einem Hebel kann man viel bewegen. Sprichwörtlich auch Menschen gegen ihren Willen.

Timo wirft wütend seinen Ranzen in den Hausflur. „Herr Meyer hat mir im Vokabeltest eine sechs gegeben, obwohl ich nur ein einziges Wort bei Justin abgeschrieben habe! Das ist so unfair!“ Timos‘ große Schwester streckt den Kopf aus ihrem Zimmer: „Blöd gelaufen! Aber bei der Notenvergabe sitzt der Lehrer eben am längeren Hebel.“ Aber da wird Timo erst richtig sauer: „Jetzt nimmst du auch noch seine Seite ein? Und was für einen Hebel hat Herr Meyer denn bitteschön?“

Wenn eine Person „am längeren Hebel sitzt“, drückt man damit aus, dass sie Macht hat und andere Leute sich ihrer Entscheidung beugen müssen. Der Hebel ist dabei kein tatsächlicher Gegenstand, aber man kann ihn sich bildlich vorstellen: Einen Hebel setzt man ja an, um mit wenig Aufwand ein Gewicht zu bewegen. Je länger der Hebel, desto weniger Kraft muss man aufwenden. Das Prinzip kannst du an einem Wagenheber beobachten, mit dem ein einzelner Mensch ein ganzes Auto anheben kann. Bei der Auseinandersetzung zwischen Lehrer und Schüler sind die Kräfteverhältnisse klar: Gegen den Lehrer mit „dem längeren Hebel“ kommt man nicht an.

Wusstet ihr das oder ist das neu für euch? Wir wünschen ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

Das sind wir Niko 49 Jahre und ich Julia 45 Jahre aus Hannover. Der Liebe wegen bin ich von Kiel nach Hannover gezogen wo ich 2019 meinen Mann das Ja Wort gegeben habe. Neben uns gibt es noch 3 Katzen, Columbus, Lili und Krümmel. 2 Kinder und 2 Enkelkinder. Wir sind Lebenslustig und haben immer ein offenes Ohr und lieben das Leben. Für das Glückliche Leben muss nichts perfekt sein.

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