Redewendung- Blau machen

Guten Morgen ihr lieben,

wir hoffen ihr hattet ein schönes Wochenende? Wir haben einfach entspannt und uns von einer harten Woche erholt. Jetzt fängt die neue Woche an und wir hoffen das alle Gesund bleiben. Nun kommen wir etwas später mit einer neuen Redewendung für euch, aber ich hoffe das ihr nicht Böse werdet. Es gibt so viele Redewendungen, dass es nicht einfach ist sich zu entscheiden. Habt ihr eine Lieblings Redewendung, die ihr immer liebt?

Die Redewendung für diese Woche ist „Blau machen“ und ich finde das passt zu unterschiedlichen Sachen. Blaumachen von der Schule, weil man keine Lust hat, Blau machen von der Arbeit usw. So bringen wir das in Verbindung mit dieser Redewendung. Doch woher kommt dieses „Blau machen“ und warum wird das gesagt? Wir haben uns auf die Suche gemacht und erklären euch das heute mal.

Redewendung – Blau machen

Bedeutung: Schwänzen, ohne wichtigen und triftigen Grund nicht zur Arbeit oder Schule gehen oder dort erscheinen

Herkunft: Es wird abgeleitet vom Blauen Montag. Dieser bezeichnete früher die arbeitsfreien Montage der Handwerker. Ein Tag ganz ohne Arbeit. Das ist schon sehr lange her und war damals bei Färbern gebräuchlich. Die legten ihre Stoffe, die sie färben wollten, am Sonntag einen Färbertag einlegen, damit die Farbe in das Gewebe einwirken kann.

Montags wurde dann die Wolle, die man gefärbt hat aus dem Bad genommen und an der Luft zum Trocknen aufgehangen. Die besondere Farbe, die man genutzt hat, zeigte mit der Luft zusammen eine chemische Reaktion und wurde dann blau. Während die Wolle nun trocknete und blau wurde, hatten die Färbegesellen nichts zu tun, sie mussten ja warten bis die Wolle fertig war. Also konnten sie ganz in Ruhe „Blau machen“ und zwar die Wolle.

Hättet ihr das gedacht?

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