Tag-Archiv | Redewendung

Redewendung – Unter die Haube kommen

Ihr Lieben,

das Wochenende ist endlich da. Die Woche ist wieder geschafft. Das bedeutet für die meisten Ausschlafen, Familien Zeit und was unternehmen. Doch es bedeutet auch, dass es nun eine neue Redewendung gibt. Wie jedes Wochenende suchen wir euch eine raus und möchten diese aufnehmen und Erklären.

Ausgesucht haben wir für diese Woche „unter die Haube kommen“. Das passt gut, weil eine Freundin gestern ihren Liebsten das Ja Wort gegeben hat. Nun ist sie unter der Haube und ich wünsche beiden alles Glück. Doch woher kommt diese Redewendung und was meint man damit?

Redewendung – Unter die Haube kommen

Diese Redewendung stammt schon aus von 1800 aus einer alten Tradition. Damals haben die Frauen ihre Haare unter einer Haube versteckt. Haare galten damals als aufreizend und nur unverheiratete Frauen durften ihre Haare offen tragen. Für eine verheiratete Frau war die Haube damit ein fester Bestandteil der Garderobe und damit wurde signalisiert, dass es geordnete Zustände, Anständigkeit und Würde gibt.

Kommt nun jemand unter die Haube, Heiratet sie und man sagt diese Redewendung dann zu der Frau.

Kanntet ihr diese Redewendung schon? Habt ihr das schon mal gesagt oder gehört? Wünschen euch ein schönes Wochenende!

Redewendung – ein Brett vor dem Kopf haben

Liebe Leser,

es ist wieder Wochenende und das bedeutet zum einen das man vielleicht ein freies Wochenende hat und entspannen kann. Aber es bedeutet auch, dass wir eine neue Redewendung für euch haben. Es gibt so viele großartige Redewendungen, dass man sich kaum entscheiden kann, welche wir nehmen möchten.

Redewendungen sind schnell mal gesprochen und haben ja auch einen Sinn. Und wer sagt nicht mal schnell „Hey hast du Tomaten auf den Augen“ oder „hast du ein Brett vor dem Kopf“? Und um das letzte geht es, die neue Redewendung ist „ein Brett vor dem Kopf haben“.

Ein Brett vor dem Kopf haben

Jemand fragt nach was einfachem, bekommt aber keine genaue Ahnung. Sondern nur ein „Hm“ und „Keine Ahnung“ als Antwort. Sagt man dann „Mensch, du hast vielleicht ein Brett vor dem Kopf“ Es ist doch eigentlich so einfach. Aber der gefragt wurde versteht es immer noch nicht und schaut verdutzt drein.

Bedeutung von der Redewendung

Der Satz „ein Brett vor dem Kopf haben“ fällt häufig, wenn man ausdrücken möchte, dass jemand das nicht gleich kapiert, sondern begriffsstutzig ist. Aber im Ursprung hatte der Ausdruck nichts mit einer Person und dessen Denkvermögen zu tun, sondern bezog sich auf das Nutzvieh.

Normal war das störrische Ochsen, denen man ein Brett vor die Augen geschnallt hatte, damit es auf dieser Weise den Landwirten einfacher gemacht wurde, um mit diesen Tieren zu arbeiten. Damit wurde verhindert das ein Ochse sich erschreckt, wenn man ihm das Geschirr umgelegt hat.

Und daher hat man das abgekupfert und es wurde dann so eine Redewendung raus. Nutzt ihr auch mal diese Redewendung? Nun wünschen wir euch einen schönen Sonntag.

Redewendung – Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts

Ihr Lieben,

Wochenende, Ostern und wieder Zeit für eine Redewendung. Wir haben passend zu dieser Zeit eine rausgesucht, die vom Namen passt. „Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts“. Kennt ihr diese Redewendung? Habt ihr euch mal Gedanken gemacht warum man das sagt und woher diese kommt? Wir haben uns für euch Schlau gemacht und möchten euch diese Redewendung erklären.

Viel Spaß beim Lesen und habt schöne Sonnige Tage!

Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts

Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts, bedeutet so viel wie, nichts von einer bestimmten Sache zu wissen. Nichts, um mit einer bestimmten Sache nichts zu tun haben zu wollen. Wenn man also nichts damit zu tun haben will, sagt man oft diese Redewendung und denkt sich, dass damit dann alles gut ist.

In einer Fachliteratur wird angegeben das es im Jahr 1855 der Heidelberger Jura Student Viktor Hase einen Kommilitonen seinen Studentenausweis überlassen hatte, nachdem dieser bei einem Duell seinen Gegner erschossen hatte. Mit diesem fremden Ausweiß gelangte der Flüchtling die grenze zu Frankreich ohne Probleme und verlor dort den Ausweiß. Der wurde da gefunden und an die Heidelberger Universität geschickt. Als Viktor Hase befragt wurde, sollte er geäußert haben „Mein Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen, ich weiß von nichts!“ Diese Antwort die mehr als Schlagfertig war, verbreitete sich dann leicht gekürzt und ist nun in aller Munde.

Gebrauchsbeginn von einer Redewendung

Über den Gebrauch beginn, die Geburt einer sprichwörtlichen Redewendung weiß man eigentlich nicht genau wann und wie diese entstanden sind. Wenn man dann sagt das es eine Redewendung oder ein Sprichwort ist, ist dieser schon lange im allgemeinen Gebrauch. Und verbreiten sich dann auch weiter und bleiben im Umlauf.