Tag-Archiv | Redewendung

Redewendung – Ich glaube mein Schwein Pfeift

Liebe Leser,

neue Woche und neue Redewendung. Eine typisch deutsche die wir für euch haben. Und die eigentlich jeder schon einmal gehört hat. Wir nutzen Redewendungen ja oft, ob wir nun wissen was dahintersteckt oder nicht. Aber wir finden das schon interessant zu erfahren, woher diese kommen und was damit eigentlich gemeint ist. Nutzt ihr im Alltag eigentlich Redewendungen und wenn ja, welche? Wir lernen gerne neue kennen, ob in Deutsch oder auch in einer anderen Sprache.

Diese Woche haben wir die Redewendung „Ich glaube mein Schwein pfeift“ für euch rausgesucht. Im Englischen sagt man „I think my pig whistles“. Wir nutzen diese Redewendung, wenn irgendwas war und ich damit was zum Ausdruck bringen möchte. Und ja es ist witzig, wenn man sich vorstellt das Schwein pfeift was lächerlich ist. Es geht gar nicht und ist unmöglich und daher auch so dass niemand das glauben würde.

Weder Pfeifen noch singen….

Schweine können weder Pfeifen noch singen, sondern nur quieken. Aber sagt jemand nun „Ich glaube mein Schwein pfeift“ kann das überraschend und aus Empörung kommen. Es macht so besonders deutlich, dass man was sagen möchte, was eigentlich unmöglich ist.

Bedeutung ist ein Ausruf der Verwunderung, Verärgerung, aber auch Fassungslosigkeit. Überraschung und eine Empörung einer Reaktion auf ein Ereignis was unerwartet kam.

Beispiel zur Redewendung

Ich glaub mein Schwein pfeift. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Wer verzapft denn hier so einen Blödsinn?

Ergänzungen zur Redewendung

Durch die Nennung einer surrealen Situation soll zu Ausdruck gebracht werden, dass man ein Ereignis gerade nicht versteht oder nachvollziehen kann. Es entstand in den 60er Jahren.

Leider kann man nicht viel erklären aber diese Redewendung kennt jeder. Benutzt ihr diese eigentlich auch oder einmal gesagt. Wir hoffen das ihr trotzdem Spaß hattet beim Lesen mit dieser Redewendung. Wünschen euch eine schöne Woche, bald ist ja wieder Wochenende!

Redewendung – Auf keinen grünen Zweig kommen

Liebe Leser,

es kommt heute wieder eine neue Redewendung und zwar „Auf keinen grünen Zweig kommen“.  Kennt bestimmt auch jeder und man sagt das ja nicht einfach so. Sondern meistens, wenn es Probleme gibt und man dann das sagt, ob man immer das richtige meint, das sei dahingestellt aber wir gehen dieser Redewendung nun auf dem Grund. Freuen uns natürlich weiter auf Nachrichten und Ideen für eine Redewendungen, die wir uns vornehmen sollen.

Doch woher kommt die Redewendung Auf keinen grünen Zweig kommen und was steckt dahinter? Wir sind dem auf dem Grund gegangen und Erklären euch den Hintergrund. Viel Spaß beim Lesen und vielleicht wusstet ihr den Hintergrund zur Redewendung noch nicht.

Bedeutung von Auf keinen grünen Zweig kommen

Nichts erreichen oder keinen Erfolg haben. Man kann es aber auch deuten, wenn jemand mit jemand anderen nicht einig werden kann, ähnlich wie auch „Nicht auf einen Nenner kommen“.  Häufig bringt man mit dieser Redewendung auch zum Ausdruck, dass jemand es im Leben generell zu nichts bringt. Im deutschen Volksglauben ist ein grüner Zweig ein Symbol von Fruchtbarkeit und ein immergrüner Zweig damit etwas Besonderes.

Die Herkunft von Auf keinen grünen Zweig kommen

Diese Redewendung stammt aus dem Mittelalter. Man sagte, jemand, der Grund erworben hatte, bekam dazu einen, in einen Klumpe Erde des Grundstückes gepflanzten, grünen Zweig als Symbol. Also im Umkehrschluss also ist jemand, dem es nicht gelungen war, einen grünen Zweig zu bekommen, jemand, dem es nicht gelungen war, eigenen Grund und Boden zu besitzen. Damit also ein Nutzloser zu sein. Wer also Arm war, sich ein Haus oder Grundstück zu kauen, kam so nie Auf keinen grünen Zweig kommen und somit auch nicht an einen guten Geist kommen, der einem Glück und Erfolg bringen konnte.

Was sagt ihr zu dieser Redewendung und

Wir lieben es zu forschen und so selbst mehr zu erfahren. Man wendet die Redewendung dann anders an, als vorher und findet so noch mehr Redewendungen, die man nicht kannte. Wir freuen uns auf eure Meinungen dazu. Wünschen euch eine schöne Woche bis zur nächsten Redewendung.

Redewengund- durch die Blume sagen

Liebe Leser,

neue Woche, neue Redewendung und Erklärung für euch. Es macht Spaß euch jede Woche eine zu zeigen und zu erklären, was dahintersteckt. Redewendungen gibt es ja so viele. Doch was genau dahinter steckt die Bedeutung und wie diese entstanden sind das weiß man nicht immer. Wissenschaftlicher Begriff für eine Redewendung ist Phraseologismus oder auch Idiom genannt. Redewendungen stehen aufgrund der Gesamtbedeutung in fester Wortverbindung zueinander, sind aber nicht an eine feste Satzform gebunden. Ein besonderer Fall der Kollokation, ein linguistisches Phänomen und ein Übergriff dafür. Das passiert, wenn Worte häufig zusammen mit bestimmten anderen Worten vorkommen. Ein Ziel erreichen- setzen- verfolgen ist ein Beispiel dafür. Für Redewendungen sind die Worte aber festgelegt.

Jedoch denke viele das Sprichwort und Redewendung das gleiche bedeutet. Aber das ist falsch, es unterscheiden sich maßgeblich im Sprachgebrauch. Redewendungen können flexibler genutzt werden als Sprichwörter. Sprichwörter sind auf feste Satzformen angewiesen, kann man nicht teilen oder in einer anderen Wortfolge sprechen. Redewendungen kann man aber unterschiedlich verwenden.

Diese Woche ist die Redewendung „Etwas durch die Blume sagen“. Das kennen viele und sagen das auch. Doch woher kommt diese Redewendung und was meinen die damit?

Redewendung etwas durch die Blume sagen

Bedeutung: Etwas nur andeuten damit, indirekt meinen, oder einfach nur ansprechen oder kryptisch ausdrücken. Aber auch vorsichtig jemand was sagen, nett umschreiben ohne da man unfreundlich wird. Freundliches Ausdrücken von Kritik, was anspielen ohne jemand zu Verletzen.

Herkunft: Im Barock war e immer ungeschickt und nicht angebracht direkt sich offen einer Dame seines Herzens anzunähern oder direkt zu Baggern. Das war nie gerne gesehen und aus dem Grunde gab es dann den Zweck mit dem Sofa mit 2 Sitzflächen. Das sind Sofas wo man Rücken an Rücken sitzt. So konnte jeder ungestört sich unterhalten, ohne dass es zu Körperkontakt kommt. Gerade mit Damen sich unterhalten war so einfach, dass auch die Anstandsdame nichts sagen konnte. Auf der Rückenlehne standen Blumen, daher dann das Tuscheln „durch die Blume“ reden.

Wie ihr seht, hat auch diese Redensart eine Bedeutung woher die kommt. Und auch heute können Blumen noch was ausdrücken und man kann damit was sagen. Aber was sagt ihr zu der Redensart? Habt ihr gewusst woher das „durch die Blumen reden“ kommt?

Wir wünschen euch eine schöne Woche bis zur nächsten Redewendung. Liebe Grüße von uns beiden.