Tag-Archiv | Redewendung

Redewendung – einen Zahn zulegen

Ihr lieben,

etwas später als gewohnt kommt eine neue Redewendung. Leider war ich Gesundheitlich nicht so in der Lage zu Tippen durch eine Sehnenscheidenentzündung. Aber nun geht es langsam wieder mit einer Hand und ich habe mir dafür eine schöne Redewendung rausgesucht für euch. „Einen Zahn zulegen“ kennen bestimmt einige von euch. Vielleicht auch mal in der Schule, Ausbildung oder auf der Arbeit gehört. Doch woher kommt die Redewendung und was ist damit gemeint? Habt ihr diese Redewendung selbst schon mal gehört oder gesagt? Viel Spaß beim Lesen und dann einen schönen warmen Tag.

Redewendung – einen Zahn zulegen

Diese Redewendung kommt aus dem Mittelalter, als es dort entstanden ist. Früher kochte man in einen großen Topf, der über dem offenen Feuer gehangen wurde. Von der Decke hingen viele Streifen aus Metall mit Zacken, wie ein Säge Kamm. Das nannte man damals „Kräul“, an denen der Topf angehangen wurde. Die Höhe konnte man einstellen und damit dann die -temperatur regeln die im Topf gewünscht wurde. Wurde nun den Topftiefer gelegt und näher am Feuer, legt man einen Zahn zu, kocht das Essen im Topf schneller. Einen Zahn zulegen oder auch Zacken zulegen, wird immer noch benutzt, wenn etwas schneller gehen soll und muss.

In der heutigen Zeit sagt man aber auch mal zur Technik einen Zahn zulegen. Damit sagt man das auch wenn eine Maschine oder Motor mal schneller arbeiten soll, oder es einen zu langsam vorkommt.

Was sagt ihr zu der Redewendung? Kanntet ihr diese schon?

Redewendung – Ach du grüne Neune

Ihr lieben,

heute kommt wieder eine Redewendung. Leider haben wir es nicht geschafft in der letzten Woche aus Gesundheitlichen Gründen. Dafür aber heute und ich hoffe ihr seit wieder mit dabei beim Lesen. Redewendungen sind ja was großartiges und jeder sagt auch mal eine zu einer Bestimmten Situation. Oder aber auch mal so, ohne dass wir das genau merken. Und jede Woche stellen wir euch eines vor. Kennt ihr die Redewengung?

Redewendung Ach du grüne Neune

Woher kommt den eigentlich der Ausruf „Ach du grüne neune?“. Wisst ihr das? Man sagt es doch mal, gerade wenn irgendwas passiert ist. Nun erklären wir euch mal woher diese Redewendung kommt und was damit gemeint ist.

„Ach du grüne Neune“ haben unsere Großeltern immer gesagt und das war ein Spruch, der in dieser Generation gerne genutzt wurde. Die jüngeren nutzen das nicht mehr so oft, ich zwar noch. Aber es gerät in Vergessenheit. Man ruft aber noch „Ach du meine Güte“ ist auch eine Aussprache, die man sagt.

Der Ausdruck kommt aus einem Berliner Tanzlokal „Conventgarten“, dass im 19. Jahrhundert sehr bekannt war. Auch wenn es in der Blumenstraße Nr.9 lag, befand sich der Haupteingang im „grünen Weg“. Aus dem Grunde wurde das Lokal, das ein wenig in Verruf geraten ist, von den Leuten umgetauft in „Grüne Neune“.

Jedoch gibt es auch Kritiker, die der Meinungen sind, dass es ein Ausruf „du grüne Neune“ schon vor dem Tanzlokal gab. Man vermutet das diese Redewendung in Wahrheit vom Jahrmarkt kommt, auf denen mit Spielkarten die Zukunft gelesen wurde. In deutschen Spielkarten heißt die „Pik Neun“ nämlich „Grün Neun“ und die unheilvolle Karte bedeutet nichts Gutes. Dafür spricht auch die Erklärung, dass man früher „du kriegst die grünen Neune“ als Ausruf des Erschreckens.

Redewendung – Unter die Haube kommen

Ihr Lieben,

das Wochenende ist endlich da. Die Woche ist wieder geschafft. Das bedeutet für die meisten Ausschlafen, Familien Zeit und was unternehmen. Doch es bedeutet auch, dass es nun eine neue Redewendung gibt. Wie jedes Wochenende suchen wir euch eine raus und möchten diese aufnehmen und Erklären.

Ausgesucht haben wir für diese Woche „unter die Haube kommen“. Das passt gut, weil eine Freundin gestern ihren Liebsten das Ja Wort gegeben hat. Nun ist sie unter der Haube und ich wünsche beiden alles Glück. Doch woher kommt diese Redewendung und was meint man damit?

Redewendung – Unter die Haube kommen

Diese Redewendung stammt schon aus von 1800 aus einer alten Tradition. Damals haben die Frauen ihre Haare unter einer Haube versteckt. Haare galten damals als aufreizend und nur unverheiratete Frauen durften ihre Haare offen tragen. Für eine verheiratete Frau war die Haube damit ein fester Bestandteil der Garderobe und damit wurde signalisiert, dass es geordnete Zustände, Anständigkeit und Würde gibt.

Kommt nun jemand unter die Haube, Heiratet sie und man sagt diese Redewendung dann zu der Frau.

Kanntet ihr diese Redewendung schon? Habt ihr das schon mal gesagt oder gehört? Wünschen euch ein schönes Wochenende!